Walder Stadion
Jahnkampfbahn
Solingen

Jahnkampfbahn

Renovierung

Verfall
Das 1928 erbaute Walder Stadion verfiel in den 80er und 90er Jahren zusehends.
Der Walder Bürger Guido Rohn machte die Stadt Solingen auf den schlimmen Zustand des Stadions aufmerksam und gründete 1995 den Förderkreis Jahnkampfbahn e. V., um eine Renovierung des denkmalgeschützten Stadions zu erreichen.

Breite Zustimmung
Zahlreiche Organisationen, Privatpersonen, Vereine und die Presse unterstützten den Förderkreis, so dass auch alle Solinger Parteien einer baldigen Renovierung zustimmten. Oktober 1996 begann die Sanierung, die von der Stadt, dem Land und dem Förderkreis finanziert wurde.

Der Förderkreis hatte durch Sponsoren, durch den Erlös der von ihm selbst erdachten 1. Sportgala und den Einsatz der Friedrich-Albert-Lange-Schule, 50.000 DM gesammelt.

Wiedereröffnung der Jahnkampfbahn 1997
Im September 1997 feierten Schulen, Vereine, Kirchen, Musiker, Spitzenpolitiker und -sportler zur Wiedereröffnung mit den Bürgern ein großes Fest. Der Förderkreis überreichte OB Uli Uibel 50.000 DM.
Ein Teil des Betrages stammte vom Gewinn der 1. Solinger Sportgala.

 

Denkmalschutz!
Das Land NRW und die Stadt Solingen stellten das Walder Stadion in den neunziger Jahren als bedeutendes Zeugnis für Architektur und Sportstättenplanung des 20. Jahrhunderts unter Denkmalschutz.

Umbau des Klubraums 2008 - 2010
Unter den strengen Augen der Denkmalschützer und der Baubehörden vollzog sich der Umbau des ehemaligen Platzwarthäuschens. Aus drei heruntergekommenen Räumen durfte der Förderkreis unter zahlreichen Auflagen einen Großraum gestalten, der als Versammlungs- und Besprechungsraum genutzt werden kann. Dabei mussten die Fenster, Türen, Wandteile, Einbauschränke und eine Holzbank, auf der schon Uwe Seeler, Günther Netzer und Rudi Assauer saßen, erhalten bleiben.

Nach der Fertigstellung konnte Guido Rohn als erste prominente Gäste Oberbürgermeister Norbert Feith, Bürgermeisterin Rita Pickardt und den Vorstandsvorsitzenden der Solinger Stadt-Sparkasse Lothar Heinemann begrüßen.